Anfang der 70er Jahre gingen rund 900 Schüler auf diese Schule. Ende der 70er Jahre gingen die Schülerzahlen drastisch zurück, was sich gut auf die Schule auswirkte. Durch weniger Schüler , können die Fachräume viel besser genutzt werden und es gibt kaum Ausfälle im Lehrplan.
Zur Zeit sind die „Schüler zu Lehrer“ Werte sehr ausgeglichen, so das optimal unterrichtet werden kann.
Der Erlass über die „Arbeit in der Realschule“
Ende der 70-er Jahre erfuhr die Realschule erstmalig nach vielen Jahren der inneren Ruhe eine Reformation im Rahmen eines Arbeitserlasses, der z.T. gravierende Veränderungen in der Struktur des Unterrichts und der Planungen mit sich brachte. Sinn und Zweck dieser Maßnahme sollte unter anderem die Schaffung einer größeren „Durchlässigkeit“ in unserem dreigeteilten Schulsystem sein. Die traditionelle „Mittlere Reife“ wurde abgeschafft und durch differenziertere Abschlüsse ersetzt. So wurde u.a. der Übergang nach Klasse 10 von der Realschule in das Gymnasium erheblich erschwert.
Neu für alle Beteiligten waren unter anderem:
Kürzungen im Bereich der so genannten „Sachfächer“, wie z.B. Physik, Chemie, Biologie, Erdkunde, Hauswirtschaftsunterricht oder auch Kunst und Musik. Generell erfuhren die Naturwissenschaften eine Reduzierung zu Gunsten der ab Klasse 9 neu einzurichtenden Wahlpflichtkurse. Die Teilnahme an den in der Regel zwei Wahlpflichtkursen wird bewertet und ist versetzungsrelevant.
Bemerkenswert war die Tatsache, dass nun das Fach Französisch durch Aufnahme in diesen Katalog eine Überbewertung gegenüber den anderen „Sachfächern“ erfuhr. Ein Schüler, der Französisch wählt, benötigt keine weiteren Fächer und schafft sich damit zu Deutsch, Englisch und Mathematik ein weiteres Hauptfach. Ebenfalls neu war die Schaffung der Fächer Arbeit/Wirtschaft (AW) und Technik, die vom 9. Jahrgang mit 2 Wochenstunden unterrichtet werden, Technik allerdings nur im Wahlpflichtbereich. Diese Fächer sollen eine Brücke zwischen Unterricht/Schule, Betriebswelt und Modernisierung der Arbeitswelt sein. Im Rahmen des Faches AW müssen alle Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen ein heute dreiwöchiges Betriebspraktikum absolvieren.
Bauliche Veränderungen
Seit dem Anfang der 80er Jahre wurden viele neue Fachräume eingerichtet.
Unter anderem ein voll ausgerüsteter großer Computerraum und eine Küche.
Redakteure: Adina Alberti, Maxim Denisow, Alexander Jahn, Morten Ostermann & Patrick Supe